Taschenopernfestival NRW

„Sirenen“ : Taschenopernfestival aus Salzburg feiert Premiere in NRWEnsemble Garage English Version
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Das zehnköpfige und sieben Nationen verbindende Ensemble Garage für zeitgenössische Musik holt das komplette Taschenopernfestival nach Köln, Solingen und Gelsenkirchen!

Junge Komponistinnen und Regisseure widmen sich einem Thema und schaffen unterschiedliche künstlerische Zugänge dazu.
Der Name „Taschenoper“ führt dabei ein wenig in die Irre, denn in Wirklichkeit sind es Einakter aus dem Bereich Neues Musiktheater, die unter der gemeinsamen Klammer des Festivals zur Aufführung kommen. In Salzburg funktioniert das von Klang21 entwickelte Konzept mit wechselnden Themen seit 2005. In Deutschland feiert das österreichische Importprodukt in diesem Sommer Premiere. Als Kooperation zwischen Klang21 und Ensemble Garage ist das Taschenopernfestival in drei Städten zu Gast.

Impulsgeber für die Komponistinnen im letzten Salzburger Taschenopernfestival ist das an Homers Odyssee angelehnte Sirenen-Kapitel aus einem der unkonventionellsten Romane aller Zeiten: Ulysses von James Joyce. Anhand von musikalischen Formen, Lautmalereien, Klängen, Bildern und Lied-Zitaten entfesselt Joyce die Macht unserer Urinstinkte, Bedürfnisse, Sehnsüchte und Ängste. Musikalisches Zentrum bilden die verführerischen, schmeichelnden und zugleich ins Verderben reißenden Sirenen, deren Rolle unterschiedlicher nicht interpretiert werden konnte –
Bronze by Gold von Brigitta Muntendorf, The End of the Song von Wen Liu, Dbronze_by_gold_muntendorfefekt von Sarah Nemtsov und Rinn von Ann Cleare. Vier komplett unterschiedliche Ausdeutungen einer literarischen Vorlage. Das ursprünglich mythologische Thema wird in die Gegenwart transportiert und mit den Essenzen musiktheatralischer Mittel in Opernminiaturen arrangiert.
Die künstlerische Gesamtleitung liegt in den Händen von Thierry Bruehl, Initiator des Salzburger Taschenopernfestivals. Aus seiner Feder stammt auch die Regie für die beiden Werke von Brigitta Muntendorf und Ann Cleare. Muntendorf ist Förderpreisträgerin der Ernst von Siemens Musikstiftung und Dozentin für Komposition an der Universität Siegen. Als freischaffende Komponistin und Leiterin des Ensemble Garage lebt sie in Köln und Wien.

Details zu den Aufführungen und Tickets

tumblr_nuzou5UvAq1qirul5o8_r1_50022.05.2016 SIRENEN (konzertant) 19:00h
Kammermusiksaal des Deutschlandfunks, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Ein Auszug aus dem Taschenopernfes7val 2016 mit zwei Taschenopern von Sarah Nemtsov und Brigitta Muntendorf sowie einem instrumentalen Zwischenspiel von Natalia Solomonoff

14.06.2016 Lesung mit Christian Brückner Musik der Jahrhunderte Eclat 2011 geblendet Konzeption und Regie: Thierry Bruehl > Dramaturgie: Hans-Peter Jahn Bühne: Christiane Dressler Kostüme: Claudia Jung Licht: Hubert Schwaiger *** Local Caption *** Besetzung: Daniel Gloger, Countertenor > Vincent Frisch, Sängerknabe > Christian Brückner, Schauspieler >

Zum Auftakt des Taschenopernfestivals veranstaltet das Kulturmanagement Solingen am 14. Juni eine Lesung aus dem Roman Ulysses von James Joyce. Euch erwartet ein spannender Vortrag des Sirenen Kapitels, bevor ihr dann am Samstag, 18. Juni, die musikalischen Interpretationen der vier Komponistinnen kennen lernt. Ein sprachliches Hörvergnügen, vorgetragen von Christian Brückner, u.a. bekannt als die deutsche Synchronstimme von Robert de Niro.

Dienstag, 14.Juni, 19.30 Uhr, Theater- und Konzerthaus Solingen

18.06.2016 SIRENEN

19:30h Theater Solingen

Konrad-Adenauer-Straße 71, 42651 Solingen
Tickets: 13,40-26,00 €
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Taschenopernfestival 2016 mit Taschenopern von Ann Cleare, Wen Liu, Sarah Nemtsov und Brigitta Muntendorf. Für 12 Musiker, 4 Schauspieler, 6 Sänger und Knabenchor.
Regie: Thierry Bruehl, Ernst M. Binder & Kristof Georgen

24.06.2016 SIRENEN

19:30h Theater im Revier Gelsenkirchen
Kennedyplatz, 45881 Gelsenkirchen
Tickets: 12,00 €
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Taschenopernfestival 2016 mit Taschenopern von Sarah Nemtsov und Brigitta Muntendorf sowie weiteren szenisch/instrumentalen Stücken von Elena Rykova, Raphael Cendo und Manos Tsangaris. Für 12 Musiker, 2 Schauspieler, 2 Sänger und Knabenchor.
Regie: Thierry Bruehl, Ernst M. Binder & Kristof Georgen

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