Ensemble Garage

Ensemble Garage English Version

Ensemble-Garage

Die Gründung des Ensemble Garage fand 2009 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt, als die Komponistin Brigitta Muntendorf zusammen mit Rodrigo Lopez Klingenfuss eine Plattform für Musiker, Komponisten und andere Künstler entwickelte, um neue Ideen, Werke und Konzepte zur Aufführung zu bringen.

Das mittlerweile zehnköpfige und sieben Nationen verbindende Ensemble Garage richtet seinen Fokus auf die Werke junger Komponisten/innen und auf die gemeinsame Probenarbeit. Für jedes Konzert wird ein über die Musik hinausgehendes Gesamtkonzept entworfen, in dem Werk, Inhalt und Aufführungssituation in Beziehung gestellt werden.
Das Ensemble sucht Antworten auf die Fragen danach, welche künstlerischen Intentionen und ästhetischen Reklamationen unsere Zeit prägen, mit welchen Mitteln und Methoden heute kompositorisch Ausdrucksfelder geschaffen werden und wie dabei mit vorhandenen Diskursen und Diskrepanzen zwischen einer klassischen Musikausbildung einerseits und den Anforderungen an einen heutigen Performer andererseits umgegangen wird. Die Einbeziehung multimedialer Werke und musiktheatralischer Elemente sind dabei nicht wegzudenkende Bestandteile.

Das Gründungskonzert des Ensembles fand im Rahmen der Schlüssel- werkreihe von „ON-Netzwerk für Neue Musik Köln“ in Köln statt. Seitdem hatte das Ensemble zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, gastierte u.a. beim ‘aXes Festival Krakau, bei den Donaueschinger Musiktagen, Ultraschall Berlin, Tonlagen Festival Hellerau, bei den Darmstädter Ferienkursen, in der Kölner Philharmonie, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen oder im De Bijloke Gent. CD-Produktionen mit der Edition Zeitgenössische Musik (Jagoda Szmytka, Steffen Krebber), Ernst von Siemens Musikstiftung (Brigitta Muntendorf) sowie mit Clara Iannotta (A Failed Entertainment) begleiten das Schaffen des Ensembles. Mit ungewöhnliche Konzertformaten und Musiktheaterproduktionen macht das Ensemble auch in unterschiedlichen Radiosendern wie WDR 3, HR, Deutschlandradio und Deutschlandfunk auf sich aufmerksam.